Wie wir vegan reisen (ab jetzt)

Träume, Ziele, Vorstellungen …

Meine Traumvorstellung wäre das Leben als digitaler Nomade. Naja – eher: Das Leben als digitales Nomaden-Paar 🙂 Leider ist das aus verschiedenen Gründen so (im Moment) für uns nicht umsetzbar.

Zwar hätte ich die Möglichkeit, durch meinen Beruf als selbständige Mediendesignerin von überall auf der Welt aus zu arbeiten, aber Achims Festanstellung bindet uns an Deutschland.

Da wir unser Leben aber mehr und mehr freier gestalten möchten, liegt unser erklärtes Ziel darin, trotz allem so viel wie möglich zu reisen.

 

Am Ende meines Lebens möchte ich sagen:
„Ich habe die Welt gesehen.“

Nicht Mutter zu werden oder mein Business zu vergrößern ist mein Lebensziel, sondern ich möchte jeden Kontinent unseres schönen Planeten wenigstens ein Mal bereist haben. Wobei ich sagen muss, dass mich die wärmeren Gefilde schon immer am meisten interessierten.

 

Unsere Entwicklung: Vom Touristen zum Reisenden

Früher reisten wir eigentlich immer pauschal. Vor unserer Heirat (als auch ich noch angestellt arbeitete) waren es meist Fernreisen/Badeurlaube. Nach unserer Hochzeit folgte erst einmal lange Zeit nichts. Das lag vor allem daran, dass wir nun ein Eigenheim hatten, ich mich selbständig machte und unser Hund krank wurde. Urlaub war da finanziell einfach nicht drin. Mit einer Unterbrechung 2005 (übrigens ein Desaster!) war das eine lange Durststrecke von 8 Jahren (!!!). Katastrophe!

Auf unseren letzten Reisen erkannten wir, dass uns der Schuh des „Pauschal-Touristen“ nicht mehr so recht passen mag.

Schon auf unserer Reise in die Dominikanische Republik (2012 – ich war zum dritten Mal dort) zeichnete sich ab, dass es uns viel besser gefällt, Land und Leute kennenzulernen, anstatt zwei Wochen komplett am – wenn auch traumhaften – Hotelstrand zu verbringen. Fortan machten wir in jedem Urlaub viele Touren. Die einzigartigen Erinnerungen brannten sich in unser Gedächtnis ein und werden uns den Rest unseres Lebens begleiten!

Immer öfter machten wir nun auch Ausflüge auf eigene Faust.
Wir . . .

  • mieteten einen Mini-Roadster auf Kreta, erkundeten Zeus Geburtshöhle und töpferten in einer Ölmanufaktur
  • ließen uns auf Bali von „Bob Marley“ tätowieren
  • schnorchelten mit Schildkröten und fanden die coolste Bar in Mexiko
  • shoppten auf der „Fifth Avenue“ mit Blick auf das traumhafte karibische Meer
  • wurden unverhofft Trauzeugen bei einer Strandhochzeit auf Zanzibar
  • . . .

Wir wollen definitiv mehr davon! Viel, viiiieeel mehr!!!

Wir wollen gemeinsam die Welt entdecken. Erlebnisse schweißen uns zusammen, festigen unsere Beziehung und das Vertrauen ineinander.

Collect moments, not things“ soll dabei unser Leitspruch sein 🙂

 

Vegan im Urlaub – Was sich in Zukunft verändern wird

Unsere vegane Lebensweise bringt Veränderungen mit sich, die ich vorab nie vermutet hätte. Auch beim Reisen.

Der All-inclusive-Pauschalurlaub ist für uns nicht mehr das Richtige.

Allein schon wegen unserer Umstellung auf eine vegane Ernährung. Oftmals ist es nämlich gar nicht so leicht, als Veganer an den „super-dooper“ Hotel-Buffets und in den Resort-Restaurants rein pflanzliche Gerichte zu finden. (Von einer entsprechenden Kennzeichnung der Speisen mal ganz zu schweigen.)

Richtig bewusst wurde uns das 2014 bei unserem zweiten Besuch auf der wunderschönen griechischen Insel Kreta. Wir stiegen im gleichen Hotel ab wie auch schon 2011. Damals waren wir vom Essen total begeistert. Vom griechischen Grill-Teller, Zaziki und Bougatsa. Nun aber stellten wir fest, dass wir kaum noch Abwechslungsreiches fanden, und leider mussten wir so oft auf Beilagen und Salat zurückgreifen. Wir liiiiieben gutes Essen – daher war das eine recht ernüchternde Erkenntnis.

Bei unserer Reise nach Bali 2015 lief es schon ein wenig anders.

In freudiger Erwartung auf viele asiatische und vegane Gerichte buchten wir nun unser Hotel nur noch mit Übernachtung und Frühstück. Endlich einmal eine gute Gelegenheit, viele vegane Restaurants in der Umgebung kennenzulernen. Denkste! Wir hätten uns vorher noch besser informieren und mehr recherchieren sollen. Zum Beispiel hier.

Unser Hotel lag leider nicht gerade am veganen Hotspot der Insel, und wir waren glücklich, Maria, die Managerin vom „Hong Xing | Club & Resto“, kennenzulernen, die uns für den Rest unseres Urlaubs traumhaft vegan bekochte.

 

Fazit

Wir möchten unsere Reisen zukünftig besser planen im Hinblick auf unser veganes Leben. Unsere Ziele dabei sind:

  • Destinationen zu finden, die (möglichst viele) Restaurants mit veganem Angebot bieten
  • Günstiger und somit öfter zu reisen
  • Touren selbst und individuell, entsprechend unseres Lifestyles, zu planen
  • Pro Jahr eine Fernreise und (wenn möglich) zusätzlich kleinere Trips innerhalb Deutschlands und Europas

 

Wir möchten Dich teilhaben lassen!

Von all unseren Erfahrungen sollst Du profitieren 🙂 Denn das war unser Beweggrund, diesen Blog zu starten. Er soll Dir Dein vegan sein – auch auf Reisen – erleichtern.

Was sind Deine Hürden in Deinem veganen Leben und unterwegs? Lass es uns wissen, und schreibe es in die Kommentare …

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